Fasching steht vor der Tür und vor allem für die Kleinen ist das Verkleiden jedes Jahr ein großer Spaß. Kinder verwandeln sich in Hexen, Cowboys, Prinzessinnen und einer ganzen Reihe wilder Tiere. Oft wird deshalb auf Schminke zurückgegriffen; schließlich muss die Verkleidung so lebensecht wie möglich sein! Zur Karnevalszeit bieten deshalb nahezu alle Supermärkte neben Kostümen auch Schminke an.
Ein paar Faktoren gilt es zu beachten, damit das Kinderschminken reibungslos über die Bühne geht.
Varianten
Kinderschminke gibt es in unterschiedlichen Formen. Welches Produkt gewählt werden sollte, hängt vor allem von dem Verwendungszweck und dem künstlerischen Geschick des Auftragenden ab. Soll beispielsweise ein angehender Vampir großflächig blass geschminkt werden, bietet sich ein Töpfchen mit weißer Schminke an, die mit einem Schwamm gleichmäßig aufgetragen werden kann. Um detaillierte Akzente zu setzen, sollte besser zu Schminkstiften gegriffen werden. Diese lassen auch dünne Striche zu und können somit beispielsweise dekorative Blumenranken oder ein Spinnennetz auf das Gesicht zaubern.
Verträglichkeit
Auch wenn die Farbe speziell für das Auftragen auf der Haut entwickelt wurde, sollte man sich nicht auf eine Unverträglichkeit verlassen. Vorab sollte die Schminke deshalb immer auf der auf der Haut getestet werden, damit es am Tag der Verkleidung keine bösen Überraschungen gibt. Zu diesem Zweck wird ein wenig Schminke auf die Gesichtshaut aufgetragen und diese Stelle dann beobachtet – je länger, desto besser. Sollte es zu Jucken oder Rötungen kommen, muss vom Kinderschminken abgesehen oder versuchsweise ein anderes Produkt getestet werden. Man sollte schließlich nicht vergessen, dass Kinderhaut besonders sensibel ist und die Schminke wahrscheinlich am Rosenmontag mehrere Stunden getragen wird.
Haltbarkeit
Haushalte mit mehreren oder älteren Kindern haben oft bereits Kinderschminke im Haus, die von den letzten Jahren übrig geblieben ist. Es sollte allerdings drauf geachtet werden, dass die Farbe nicht zu alt ist. Außerdem sollte die Farbe möglichst trocken und dunkel gelagert worden sein. Neben Problemen, die mit der oben genannten Verträglichkeit auftreten können, kann vor allem die Qualität alter Schminke leiden. Es wäre möglich, dass die Farbe nicht mehr gut deckt oder schnell wieder abblättert. Das könnte einen kleinen Perfektionisten auf der Karnevalsfeier ganz schön aus der Fassung bringen. Auch dies sollte deshalb im Vorfeld getestet werden, damit am großen Tag alles perfekt läuft. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, lieber erneut einkaufen zu gehen, besonders, da Kinderschminke verhältnismäßig preiswert und unkompliziert zu erstehen ist.
Gefahrenpotential
Zwei große Gefahren birgt das Kinderschminken: Das Motiv und das Abschminken.
Frühzeitig sollte entschieden werden, welches Motiv in Frage kommt. Hilfreich sind bei der Auswahl Vorlagen im Internet oder aus Schminkbüchern. Wenn die Wahl gefallen ist, sollte geübt werden, damit das Kind am Tag des Schminkens auch rundum zufrieden ist.
Und nicht zuletzt fließen besonders beim Abschminken jedes Jahr in deutschen Badezimmern Tränchen. Denn Karnevalsschminke kann, gerade, wenn sie lange aufgetragen war, durchaus schwer zu entfernen sein. Abhilfe schafft hier zuvor aufgetragene Creme. Diese erleichtert nicht nur das Abschminken, sondern versorgt auch gleichzeitig die Haut mit notwendiger Feuchtigkeit.