Werbung nicht vernachlässigen
Der selbstständige Handwerker, ob allein oder mit wenigen Mitarbeitern, vergisst vielleicht im Alltag seine vielfältigen Werbemöglichkeiten. Werbung ist inzwischen so sehr Teil unseres Lebens geworden, dass wir manches kaum noch wahrnehmen. Jede Visitenkarte trägt bereits eine Botschaft nach außen. Doch die Palette der Werbeträger ist deutlich größer und im oft harten Konkurrenzkampf zählt jede pfiffige Idee.
Werkzeuge einsetzen
Ein Werbemedium, das sich direkt anbietet, sind Zollstöcke mit dem Firmennamen und vielleicht auch einem schlagkräftigen Slogan. Wäre das nicht ein schickes Weihnachtsgeschenk an Geschäftspartner und Kunden? In ähnlicher Weise lässt sich natürlich auch mit anderen Werkzeugen und zu anderen Gelegenheiten verfahren, zum Beispiel mit einem soliden Hammer für besondere Angebote. Hier passt dann ein Werbesatz mit Worten wie "hammerhart" oder "Hammerpreise" auf witzige Weise dazu. Für Zollstöcke würde man vielleicht "Meter für Meter" oder "jeder Millimeter Maßarbeit" verwenden.
Süße Werkzeuge
Schon seit langer Zeit gibt es Werkzeug auch in Schokoladenform. Vielleicht erscheint die süße Verlockung zu weniger schweißtreibendem Kauen und Lutschen mancher Firma als bessere Lösung. Hier könnte man als großer Handwerksbetrieb mit der Herstellerfirma über zusätzlich eingedruckte Logos reden. Als kleinerer Betrieb klebt man die Etiketten selbst oder spricht mit einer ortsansässigen Druckerei.
Weitere Werbemittel
Ebenso lassen sich Kopfbedeckungen als Werbeidee abgeben, beispielsweise von Malerbetrieben. Eine Baufirma lädt stattdessen Schulklassen ein und verschenkt echte Bauarbeiterhelme in leuchtendem Orange. Steinmetze und Fensterbauer können ebenso hübsche Kleinigkeiten verschenken, die natürlich namentlich gekennzeichnet werden. Fantasie ist gefragt, damit aus diesem Moment eine tolle Erinnerung wird, die nicht so schnell vergessen wird. Und wenn die elterlichen Haushalte dieser Kinder demnächst Bedarf haben, werden diese Erinnerungen vielleicht zu einem neuen Auftrag für den Handwerker führen.
Mehr Orte für Werbung nutzen
Den Firmennamen und das Motto als Schriftzug auf dem Auto spazieren zu fahren, ist eine hervorragende und nicht zu teure, zudem ausgesprochen einfache Werbemaßnahme. Ebenso lässt sich eine solche Schrift unkompliziert auf vielen Kleinigkeiten anbringen. Das sind neben den Werkzeugen oder anderen Dingen, die verschenkt werden, ebenso die hauseigenen Gebrauchsgüter. Bleibt der Handwerkskasten versehentlich einmal irgendwo stehen, ist die Aufschrift darauf nicht mehr nur Werbung, sondern dient auch der Identifizierung.
Kreativ werden
Zahllose Firmen aller Branchen versenden recht einfallslose Werbung, von der Bürotasse bis zum Schlüsselanhänger. Niemand weiß, wie viele Stoßseufzer in manchen Haushalten schon erklungen sind, wenn erneut Werbung ins Haus flattert, die als Gebrauchsgegenstand auftritt, die aber niemand wirklich haben will. Handwerker haben die Möglichkeit, hier deutlich witziger mit den ihnen eigenen Gegenständen und Produkten aufzutreten, indem sie diese für ausgesuchte Kundenkreise als Werbeträger einsetzen. Daneben bleibt immer noch die traditionelle Werbung von der Zeitungsanzeige über das Internet bis zum Folder.
Corporate Identity schaffen
Am wichtigsten, noch vor allen Einzelmaßnahmen, ist der Auftritt mit einer echten Corporate Identity. Logo, Schriftzug und transportierte Botschaften sollten stimmig sein und zusammenpassen. Von der Rechnung bis zur Visitenkarte, vom Flyer bis zur Autowerbung sollte es einen Wiedererkennungseffekt geben, an den sich die Kunden gewöhnen.